Weltmeisterschaft 2007 in Atlanta

Nach einem erfolglosen Jahr 2006, in dem wir schon bei der Süddeutschen Meisterschaft wegen eines Defekts ausgeschieden sind, waren wir dieses Jahr umso motivierter. Zusammen mit dem Norddeutschen Meister und Gewinner der German Open, Andreas Dörr, verpassten wir als Team „AVR/T’n’T“ bei der Weltmeisterschaft am Georgia Institute of Technology in Atlanta vom 30. Juni bis 10. Juli das Halbfinale nur knapp mit einem Viertelfinalendstand von 7:8.

In den ersten vier Tagen haben wir uns in den Vorrundenspielen erfolgreich durchgesetzt. Erst am letzten Tag mussten wir uns in einem spannenden Spiel gegen ein portugiesisches Team in letzter Sekunde mit 7:8 Toren geschlagen geben. Insgesamt waren unsere Roboter auf Technik und Präzision getrimmt, während die meisten anderen Roboter auf Aggressivität und Geschwindigkeit gesetzt hatten, was sich dann auch leider durchgesetzt hat. Die Organisation war sehr chaotisch. Mitten im Turnier wurde zu anderen Bällen gewechselt, die schwächer IR-Licht ausgesendet haben, größer und leichter waren, was unserem Dribbler (Ballanrollmechanismus) große Probleme bereitete. Da wir unsere Roboter an die neue Situation anpassen mussten, konnten sie sich nur sehr langsam drehen, um nicht den Ball aus dem Dribbler zu verlieren. Die schnellen Roboter ohne diese technisch anspruchsvolle Konstruktion konnten uns so sehr leicht den Ball abnehmen.

Trotzdem haben wir viele neue Eindrücke und Erfahrungen gesammelt. Als jüngstesTeam in unserer Altersklasse sehen wir gelassen in die Zukunft.